Jump to content


Photo
- - - - -

zusammenbau eines PCs


  • Please log in to reply
3 replies to this topic

#1 smashIt

smashIt

    Administrator

  • Admin
  • PipPip
  • 147 posts

Posted 26 March 2006 - 00:29

nachdem sich in meinem lager so ziemlich alles angehäuft hat was man für nen pc braucht war eins klar:
ich bastel mir ein mediacenter :D

was braucht man:
Einzelteile.JPG
  • gehäuse (sollte mindestens einen 120er lüfter haben)
  • netzteil
  • mainboard
  • cpu (bitte passend zum mainboard)
  • passenden kühler
  • ram (viel hilft viel :???: )
  • grafikkarte (filme ohne bild sind halt so öde)
  • festplatte (je größer umso besser, aber leise muß sie sein)
  • dvd-laufwerk
  • soundkarte mit optisch-digitalen ausgang (bei meinem mainboard schon dabei)
  • leise lüfter
nun noch etwas grundlegendes zum umgang mit elektronik:
erdung

elektronik reagiert leicht alergisch auf statische aufladung
darum sollte man sich erden bevor man den teilen zu leibe rückt
alles was man dafür braucht is eine steckdose (!!angeschlossen!!) bei der man eine der erdungs-klammern berührt
Erdung___1.JPG Erdung___2.JPG

und los gehts:
vorbereitung des mainboards
als erstes werden mal einige arbeiten am mainboard vorgenommen die man bequemer machen kann solangs noch nicht im gehäuse steckt.
auf das jumpern des mainboards werd ich nicht eingehn, dazu muß das dazugehörige handbuch befragt werden

als erstes werden einmal die arretierungen der rambänke, des cpu-sockels, und falls vorhanden des agp-steckplatzes geöffnet
Mainboard___1.JPG Mainboard___2.JPG

CPU
als erstes wird die cpu eingebaut.
auf den cpus findet sich eine ecke mit markierung
CPU___1.JPG
diese soll dabei helfen die cpu richtig in den sockel zu stecken
leider fehlt auf den meisten mainboards und sockeln die dazugehörige markierung
CPU___2.JPG
darum muß man auf der unterseite der cpu nach fehlenden pins suchen
CPU___3.JPG
diese sorgen dafür das die cpu nicht verdreht oder versetzt in den sockel passt
wenn man die richtige position gefunden hat muß die cpu quasi von selbst in den sockel falln.
CPU___4.JPG
auf keinen fall darf man die cpu mit gewalt in den sockel drücken. dabei würde man sie nur zerstören
abschließend muß der arretierungs-hebel vollständig umgelegt werden bis er einrastet
CPU___5.JPG
die sockel der neuen intel, und zukünftigen amd cpus kommen ohne pins auf der cpu aus. hier wird die cpu statt mit einem hebel mit einer lasche niedergespannt. vom anderen aussehn darf man sich halt nicht entmutigen lassen

RAM
als nächstes is der ram drann
die ram-slots sehn so oder so ähnlich aus:
Ram___1.JPG
im grunde kann man hier nicht viel falsch machen, man muß nur auf darauf achten das die nasen im slot mit den schlitzen im riegel übereinstimmen
Ram___2.JPG
beim hineindrücken des riegels darf man schon ein paar muckis zeigen. vorallem bei neuen mainboards gehn die ram-slots sehr streng
auf keinen fall darf man einen riegel allerdings soherum einbaun (geht nämlich auch mit genug kraft):
Ram___3.JPG
gerade bei eingebauten mainboards verbiegt sich dann nämlich der slot und die arretierungshebel rasten seitlich in den riegeln ein. wenn man den rechner dann einschaltet brennen ram und mainboard zusammen ab. hier sollte man allso sicherheitshalber noch ein zweites mal kontrolliern ob er eh richtig eingebaut is
Ram___4.JPG

wer den chipsatz-lüfter seines mainboards gegen einen leiseren austauschen will muß das jetzt noch machen bevor es ins gehäuse geschraubt wird.
auch verlangen einige cpu-kühler (z.b. von zalman) das jetzt bereits befestigungsteile montiert werden oder das retention-modul (gibts auf meinem mainboard nicht) ausgetauscht wird.

damit ist das mainboard dann bereit zum verbaun
Ordnung ist etwas für Kleingeister, das Genie überblickt das Chaos!

#2 smashIt

smashIt

    Administrator

  • Admin
  • PipPip
  • 147 posts

Posted 26 March 2006 - 01:54

jetzt gehts dem gehäuse an den kragen
ich hab mich für nen centurion 5 entschieden da er ziemlich die gleichen abmessungen wie mein subwoofer hat (die 2 stehn dann nämlich nebeneinander)
Geh_use___1.JPG

als erstes fliegt einmal alles unnötige aus dem gehäuse raus
Geh_use___2.JPG
das beinhaltet auch die mitgelieferte io-blende und die lüfter
IO_Blende___1.JPG
beim ausbaun der io-blende bitte aufpassen das man sich nicht am blech schneidet. diese stelle is bei den wenigsten gehäusen entgratet

nun wird die io-blende eingebaut die beim mainboard dabei war
IO_Blende___2.JPG
am einfachsten geht es wenn man die blende mit einer schmalseite einhengt und sich dann entlang der längskanten zum anderen ende vorarbeitet

lüfter
am besten is es wenn frischluft vorne unten am gehäuse angesaugt und hinten oben hinaus befördert wird.
dazu muß man natürlich einmal wissen in welche richtung der lüfter bläst
bei vielen lüftern sind dazu pfeile am gehäuse angebracht die drehrichtung und förderrichtung angeben
L_fter___1.JPG
sollten die pfeiel fehlen (z.b. wie bei den silenx lüftern) kann man es an der schaufelform erkennen
die sind nämlich in förderrichtung gekrümmt
L_fter___2.JPG
empfehlenswerte (und leider auch teure) lüfter sind die von silenx und ebmpapst

zusätzlich soltlen die lüfter gedämpft montiert werden.
dazu gibt es solche dämpfungsgummis
L_fter___3.JPG
diese werden statt den schrauben durch das blech in den lüfter gesteckt
L_fter___4.JPG L_fter___5.JPG
umbedingt darauf achten das die widerhaken der dämpfer eingerastet sind, da der lüfter sonst im betrieb herunterfalln kann

einbau des mainboards
bevor das mainboard eingebaut werden kann müssen erst einmal die distanzbolzen in die richtigen löcher geschraubt werden
MB_Montage___1.JPG
ich befestige meine mainboards mit der linken sorte distanzbolzen. is aber reine geschmackssache

als erstes gilt es einmal herauszufinden welche der unzähligen löcher nun die gesuchten sind
MB_Montage___2.JPG
viele gehäuse haben dazu eine tabelle eingeprägt in der steht welche löcher zu welchen formfaktor gehören
MB_Montage___3.JPG
sollte die tabelle fehln befindet sie sich normalerweise im handbuch des gehäuses

allerdings heist das noch lange nicht das auch alle löcher des betreffenden formraktors verwendet werden.
da mein mainboard z.b. kein full-size atx brett ist werden nur die vorderen 6 löcher verwendet
MB_Montage___4.JPG MB_Montage___5.JPG

in die verbleibenden löcher des mainboards sollten sicherheitshalber abstandhalter gesteckt werden
MB_Montage___6.JPG MB_Montage___7.JPG
diese verhindern das z.b. beim anstecken von kabeln das mainboard mit der rückseite am gwhäuse ankommt (kurzschlussgefahr)

nun wird das mainboard in die io-blende eingefädelt und festgeschraubt.
am einfachsten geht das wenn die schrauben erst ein paar drehungen hineingeschraubt werden, und erst wenn alle angesetzt sind, festgezogen werden.
MB_Montage___8.JPG

abschließend können schon die diversen lüfter, stecker und schalter des gehäuses am mainboard angesteckt werden
MB_Montage___9.JPG
Ordnung ist etwas für Kleingeister, das Genie überblickt das Chaos!

#3 smashIt

smashIt

    Administrator

  • Admin
  • PipPip
  • 147 posts

Posted 31 March 2006 - 01:14

CPU Kühler

nachdems CPUs nicht so gern warm haben wird ein kühler montiert

K_hler___1.JPG

die art der befestigung richtet sich hierbei nach dem mainboard. auf dem bild is die klassische version mittes halteklammer zu sehn. alternativ gibt es dann noch versionen die direkt am mainboard oder am retention-modul festgeschraubt werden.
den meisten kühlern liegt ein bsichen wärmeleitpaste bei oder sie sind auf der unterseite bereits mit einem wärmeleitpad versehn (bitte nicht reingrabschen :???: )

bei der wärmeleitpaste scheiden sich sowieso die geister. wenn man die kiste wie ich nicht übertaktet sollte man eine auf silikonbasis verwenden.
alternativ gibt es noch metallhaltige wie die arctig silver. die besser wärmeleitung erkauft man sich aber mit einer größeren sauerei beim auftragen bzw reinigen. zusätzlich darf eine solche paste nicht mit leiterbahnen & co in kontakt kommen da es sonst zum kurzschluß kommen kann

aufgetragen wird die paste eher sparsam. zusätzlich sollte man sie über den gesamten die, bzw heatspreader verteilen, aber nicht auf den rest der cpu

K_hler___2.JPG

jetzt wird der eigentliche kühler montiert. dazu gibts nicht viel zu sagen. entweder die klammer einhengen oder nach anleitung festschrauben.
abschließend sollte man kontrollieren ob der kühler wirklich eben auf der cpu aufliegt. je anch sockel benötigt der kühler nämlich auf einer seite eine ausnehmung um nicht am sockel anzustehn

K_hler___3.JPG

jetzt muß nur noch der lüfter am dafür vorgesehenen stecker angeschlossen werden. hier sollte man aber wirklich den für die cpu verwenden da manche mainbords zwanghaft ein tachosignal in diesem anschluß erwarten. abgesehn davon is er immer nahe der cpu

K_hler___4.JPG

Grafikkarte

jetzt wird die garak eingebaut

GraKa___1.JPG

auf den ersten blick nichts besonderes allerdings sollte man auf 2 dinge aufpassen:

1.: Grafikkarten haben eine arretierung
bei agp-karten ist das ein kleiner hebel den man nach oben ziehn muß um die karte zu sichern

GraKa___2.JPG

bei pci-e karten handelt es sich um einen kleinen widerhaken der von selbst einrastet sobald die karte ganz in den slot gesteckt ist

2.: viele (vorallem leistungsstärkere) karten benötigen außerdem eine zusätzliche stromversorgung. ohne diese funktioniert die karte nicht.
ein passendes kabel (normalerweise mit 6-poligen stecker) befindet sich entweder direkt am netzteil oder es liegt der karte ein adapter bei.

jetzt müssen nurnoch die restlichen karten (z.b. Netzwerk, sound) und/oder blenden mit zusätzlichen anschlüssen montiert werden und wir sind fertig mit den steckkarten

Sonstiges___1.JPG

Netzteil

nachdem wir uns lang genug um das thema stromversorgung gedrückt haben is es jetzt soweit:

Netzteil___1.JPG

ich verwende Tagan netzteile aber es gibt auch noch andere gute.
eins sollte man aber nicht:
beim netzteil sparen
immerhin trennt dieser ziegel unsere teure hardware von der für sie absolut tötlichen netzspannung.
beim tot eines netzteils kann es nämlcih vorkommen das dieses durchschlägt und dabei die komplette hardware des rechners den geist aufgibt.
für einen mediacenter wie diesen reicht eigentlich alle netzteile am markt. wer allerdings ein hochleistungssystem baut sollte die sollte sich die leistungsdaten seiner komponenten genauer zu gemüte führn. vorallem die 12V-schiene stellt oft den schwachpunkt der stromversorgung dar.

zusätzlich ist darauf zu achten das das netzteil auch zum gehäuse passt.
es gibt nämlich gehäuse in denen das netztein in einem engen schacht verbaut wird.
hier sind netzteile mit 120mm lüfter ungeeignet da dieser vom schacht verdeckt wird.

hat man sich dann doch einmal für das netzteil seines vertrauns entschieden wird es mit 4 schrauben am gehäuse festgeschraubt

Netzteil___2.JPG

als nächstes wird die sache dann verkablt.
als erstes sollte man das Mainboard anschließen, da der kabelstrang der mit abstand dickeste und unhandlichste ist

Netzteil___3.JPG Netzteil___4.JPG

auf den fotos zusehn ist die 20polige version. auf neueren brettern ist allerdings ein 24poliger stecker verbaut. vielen netzteilen liegt ein passender adapter bei, oder der stecker kann mittels anklipsen eines 4poigen steckers von 20 auf 24 pole umgerüstet werden. sollte so ein adapter fehln gibts ihn aber seperat zu kaufen.

alle neuen mainboards haben allerdings noch einen weiteren stromstecker der irgendwo am mainboard versteckt ist

Netzteil___5.JPG

der dazugehörige stecker sieht so aus:

Netzteil___6.JPG

nicht zu verwechseln mit dem eventuell vorhandenen adapter von 20 auf 24 pole

Netzteil___7.JPG

sollte der stecker am netzteil fehln muß ein adapter verwendet werden. ohne ihn verweigert das mainboard nämlich seinen dienst
manche mainboards (vorallem für server) verwenden allerdings eine 8-polige version des steckers. das sind dann allerdings (noch) sonderfälle

viele netzteile besitzen einen zusätzlichen erdungsanschluß. diesen sollte man wenn ein plätzchen frei ist am gehäuse festschrauben.
sollte das erdungskabel fehln, kein loch zum festschrauben vorhanden sein oder sonstwas hinderliches eintreffen is es halb so schimm. der rechner rennt auch ohne problemlos

Netzteil___8.JPG

jetzt kann man bereits einen ersten betriebstest durchführen und kontrollieren ob alle lüfter laufen
da aber noch keine laufwerke verbaut sind wird man nicht weiter als zum bios kommen
Ordnung ist etwas für Kleingeister, das Genie überblickt das Chaos!

#4 smashIt

smashIt

    Administrator

  • Admin
  • PipPip
  • 147 posts

Posted 02 April 2006 - 02:52

bleibt ja nicht mehr viel übrig

Laufwerke

vor dem einbau der laufwerke muß erst einmal ein entscheiden in welchen schacht das laufwer wandert.
wenn der rechner am boden steht bieten sich dafür die oberen schächte an. steht er am tisch sind die unteren besser geeignet.

da meiner am boden steht kommt das laufwerk in den obersten schacht.

dazu muß man erst einmal die blende entfernen.
bei den meisten gehäusen sind die blenden nur mit widerhaken eingehängt. diese kann man dann einfach von innen herausdrücken oder mit einem schraubenzieher heraushebeln.
bei meinem sind sie aber von innen verschraubt.
deshalb muß man zum ausbau der blende die komplette front entfernen

Blende___1.JPG Blende___2.JPG Blende___3.JPG

zusätzlich haben manche gehäuse die öffnung der schächte nur vorgestanzt
in diesem fall muß man noch ein stück blech herauszwicken/brechen. is kein großer aufwand, nur das sich keiner wundert wenn er die blende abnimmt und keine löcher findet :???:

bevor die laufwerke eingebaut werden müssen sie noch richtig gejumpert werden (bei SATA-laufwerken erspart man sich das)
generell gilt das an einem strang maximal 1 master und 1 slave laufwerk hengen können. zusätzlich sollte man festplatten und optische laufwerke nicht am selben strang betreiben.
da in meinem rechner nur ein dvd-laufwerk und eine festplatte verbaut werden bedeutet dies das beide auf master gestellt werden.

DVD___1.JPG

das bedeutet das ein weiteres laufwerk als slave gejumpert werden muß

sollte das daten-kabel nach beiden seiten ansteckbar sein (kein verpolungsschutz) befindet sich der pin 1 (meist rot markiert) beim stromstecker. sollte man es doch einmal verkehrt herum anstecken funktioniert das laufwerk nicht, kaputt geht dabei aber nichts.

DVD___2.JPG

das laufwerk wird anschließend soweit eingeschoben bis es bündig mit der gehäusefront abschließt

DVD___3.JPG

auch wenn das laufwerk wie bei meinem gehäuse festklemmt sollte man es falls möglich zusätzlich festschrauben, da man das laufwerk sonst mit ein bischen gewalt (z.b. mit dem sessel anstoßen) verschieben kann.

beim datenkabel handelt es sich üblicherweise um ein 80-poliges flachbandkabel (der stecker hat aber nur 40 pole :D )
asu belüftungstechnischen gründen sollten solche mit runder ummantelung verwendet werden (die SATA-fraktion hat diese sorgen mal wieder nicht)

Laufwerk___1.JPG

der blaue stecker wird dabei am mainboard befestigt, die beiden anderen sind für die laufwerke

es is üblich die optischen laufwerke auf den sekundären kanal zu hengen und die festplatten auf den primären

Laufwerk___2.JPG Laufwerk___3.JPG <- hier sieht man nochmal den 1er pin des datenkabels

bei den festplatten wird im prinzip genauso vorgegangen, nur das die beschreibung der jumper normalerweise auf einem aufkleber auf der platte aufgedruckt ist.

zusätzlich zahlt es sich aus die platte mittels dämpfer zu montieren

HDD___1.JPG


Fertig

wer will kann den kabelsalat noch ein bischen beiseiteschieben

Fertig___1.JPG

jetzt is der rechner bereit für den einsatz

Fertig___2.JPG Fertig___3.JPG
Ordnung ist etwas für Kleingeister, das Genie überblickt das Chaos!




1 user(s) are reading this topic

0 members, 1 guests, 0 anonymous users